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Ost Europäischer Schäferhund

 

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Clicker-Training – Lernen am Erfolg
Lernen durch positive Verstärkung in Form von Belohnung führt zu besseren Ergebnissen als Strafen und Verbieten. Über diese Grundhaltung in der Ausbildung von Hunden herrscht heute weitgehend Einigkeit. Mit dem Klicker-Training gibt es seit einiger Zeit eine Methode, die diese Art der Erziehung unterstützt. Was zum Lehrziel verführen kann. Wir zeigen bei uns Menschen ein Verhalten öfter, wenn es um einen Gewinn geht, und für unsere Hunde gilt dieses auch. Während für den Menschen ein Gewinn ganz unterschiedlich aussehen kann, ist es für einen Hund ein Leckerli jedenfalls ein Gewinn. Im Wirrwarr all der neuen Eindrücke im Zuge der Ausbildung ist einem Hund aber oft nicht gleich klar, wofür er gerade belohnt wurde. Genau hier hilft das Klicker-Training. Was ist ein Klicker? Der Klicker ist im Prinzip ein einfacher Knackfrosch, wie er als Kinderspielzeug allseits bekannt ist. Sein wesentlicher Teil ist ein Metallplättchen. Die Form dieses Plättchens wird durch Fingerdruck so verändert, dass sie an einem bestimmten Punkt umspringt, wobei ein lautes Knackgeräusch entsteht. Dieses monotone Klicken hat den Vorteil, dass es dem Hund nichts über den Menschen verrät, der dieses Signal aussendet. Es ist immer gleich, egal ob den Klicker ein Hundetrainer betätigt oder das vertraute Herrschen. Und auch über den Gemütszustand der Person verrät das schlichte Klicken dem Hund nichts. Die Stimme vom Herrchen oder Frauchen klingt mal fröhlich, dann wieder aufgeregt oder auch wütend, der Klicker dagegen klingt immer gleich und ist praktisch unverwechselbar, weil er in anderen Alltagssituationen kaum jemals vorkommt. Wozu ein Klicker? Das Klicken ist ein akustisches Signal an den Hund. Es markiert einen bestimmten Zeitpunkt im Verhalten des Hundes. Gerade in Lernsituationen, also unbekannten Situationen zeigt der Hund unterschiedliche Verhaltensweise. Wenn die von uns gewünschte Verhaltensweise mit dem Hund dabei ist, belohnen wir den Hund mit Lob oder mit einem Leckerli. Doch wofür genau er jetzt belohnt wurde, ist dem Hund oft gar nicht klar. Da hilft der Klicker. Ein möglichst gleichzeitig mit dem gewünschten Verhalten des Hundes gesetztes akustisches Signal soll ihm anzeigen: Genau DAFÜR krieg ich jetzt mein Leckerli. Das Klicken selbst ist keine Belohnung, sondern markiert dem Hund das Verhalten, für das er belohnt wird. Wie funktioniert klickern? Zuerst muss der Hund auf den Klicker vorbereitet werden, er muss also das Klick-Geräusch mit einer positiven Erfahrung – einer Belohnung – verknüpfen. Als Belohnung eignen sich kleine, leicht schluckbare Leckerchen, z.B. Hundekekse. Bei der Arbeit mit Futter-Leckerlis sollte der Hund auch einen gewissen Hungerpegel haben. Man nimmt etwa fünf bis zehn Leckerlis in die eine Hand und den Klicker in die andere Hand. Nun klickt man mit der einen Hand, und gibt dem Hund genau in diesem Moment mit der anderen Hand das Leckerchen. Hat man fünf bis zehn Mal geklickt, wird der Hund langsam verstehen, dass er nach jedem Klick-Geräusch eine Belohnung bekommt. Danach wartet man etwas ab, bis sich der Hund abwendet. Dann klickt man erneut. Blickt einem der Hund dann erwartungsvoll an, weiß man, dass die Verknüpfung funktioniert hat. Einfache Übungen mit dem Klicker Ist der Hund einmal auf das Klicker-Geräusch konditioniert, kann man mit einfachen Übungen wie „Sitz“ oder „Komm“ arbeiten. Wichtig ist, dass zu Beginn des Klicker- Trainings auf jeden Klick auch ein Leckerchen folgt! Später kann man die Belohnungen variieren. Setzt sich der Hund beim Kommando Sitz, so belohnt man die richtige Ausführung mit Click und Leckerchen. Beim Kommando „Komm“ kann das Click schon erfolgen, wenn sich der Hund nach einem umsieht. Er erwartet ein Leckerchen und wird bereitwillig kommen. Beim Erlernen von Neuem Kommandos ist es notwendig, jede Übung in kleine Schritte zu machen. Wichtige Regeln beim Klicker-Training Reizarme Umgebung: Damit sich der Hund optimal auf das Klicker-Training konzentrieren kann, braucht er am Anfang und bei neuen Übungen eine ablenkungsfreie Umgebung. Hier bietet sich das Zuhause an oder freier Wiese. Bei jeder Übung sollte man punktgenau im richtigen Moment klicken, nur dann kann der Hund erkennen, welches Verhalten erwünscht ist. Solange er sein Verhalten austestet, um den gewünschten Klick zu bekommen, sollte man den Hund auch nicht mit Worten ablenken. Ein Hund sollte nie zum Klicker-Training gezwungen werden, sondern freiwillig mitmachen und seinen Spaß daran haben. Oft muss sich ein Hund erst an diese Art von Training gewöhnen. Wenn man zu lange am Stück mit dem Klicker trainiert, wird sich der Hund aus Langeweile oder Desinteresse anderen Dingen zuwenden. Besser sind kurze Einheiten mit viel Spaß und einem positiven Abschluss der Übung. Neue und schwierigere Übungen sollten in Zwischenschritte gemacht werden, sodass die Bilanz an Belohnungs-Momenten immer deutlicher ausfällt. Beim Klicker-Training sollte man ab und zu einen Jackpot einsetzen. Eine besonders große Belohnung, ein spezielles Leckerchen mit viel Lob wenn eine Übung sehr gut geklappt hat. Erst wenn eine Übung wirklich sitzt, sollte der Hund sie auch unter Ablenkungen und Außenreizen ausführen. Ein Hund wird dann möglichst motiviert sein, wenn die Belohnung besonders reizvoll ist. Anfangs ist die einfachste und wirksamste Belohnung ein schnell zu schluckendes Futterhäppchen. Ist das Gelernte einmal gefestigt, kann die Belohnung auch anders ausfallen. Streicheleinheiten, Knuddeln, Herumbalgen, Ball werfen – Hauptsache es macht dem Hund Spaß. Der Klicker ist zwar kein Wundermittel, er bietet aber einige Vorteile im Vergleich zum Training ohne Klicker. Die Beziehung zu seinem Hund wird gefestigt und das Training vereinfacht. Außerdem wird das Tier geistig gefördert, da es sich selbstständig eine Lösung überlegen muss, wie es am besten an das Leckerchen kommt. Gerade Übungen, bei denen feinmotorische Reaktionen erwartet werden, lassen sich prima mit dem Knackfrosch trainieren. gelesen bei
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