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Ost Europäischer Schäferhund

 

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Stubenrein im Nu. So wird Ihr Welpe schnell sauber.

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Stubenrein im Nu. So wird Ihr Welpe schnell sauber. Der große Tag ist gekommen, Ihr Welpe zieht ein! Ein Welpe benötigt zunächst viel Zeit, er soll Vertrauen und eine Bindung zu Ihnen aufbauen. Aber er muss auch noch viel lernen, beispielsweise, dass die Wohnung nicht zum Zerstören da ist und dass dringende Geschäfte am besten draußen erledigt werden. Mit einigen Tipps und Tricks wird Ihr Kleiner sicher stubenrein im Nu! Alle zwei Stunden mit dem Welpen nach draußen, wenn möglich. Wenn Ihr Welpe einzieht, wird er noch nicht stubenrein sein. Ein Wohnzimmerteppich, weich und gut saugend, eignet sich aus Sicht eines Vierbeiners wunderbar dazu, ein Geschäfte darauf zu verrichten. Kommen Sie ihm zuvor, und gehen Sie etwa alle zwei bis Drei Stunden mit ihm hinaus. Welpen müssen meist nach dem Fressen, Schlafen, Trinken oder Spielen. Sie beginnen dann im Kreis herum zu laufen und am Boden zu schnüffeln. Jetzt müssen Sie den Welpen schnell hochheben oder nach Draußen begleiten, oder nach draußen zu einem Platz tragen, wo er sein Geschäft erledigen soll.  Auch nachts wird er noch nicht durchhalten. Deshalb sollte Ihr Hund die Nacht noch in Ihrer Nähe verbringen dürfen. Entweder darf er vorübergehend im Schlafzimmer bleiben, oder Sie ziehen für die ersten Nächte ins Wohnzimmer zu ihm. Nur so bekommen Sie mit, wenn er nachts muss. Am besten stellen Sie sich den Wecker, um ihm zuvorzukommen. Wenn er draußen macht, sagen Sie ein Hörzeichen dazu wie „mach Pipi“ und loben ihn dann sehr. Loben Sie ihn mit ruhiger Stimme dafür, damit er weiß, dass er alles richtig gemacht hat. Brechen Sie aber bitte nicht in laute Jubelschreie aus, denn dies kann dazu führen, dass Ihr Welpe sein Geschäft unterbricht. Suchen sie sich einfache Worte, die sie für den Welpen gebrauchen können, oder besser noch mit einem Klick Signal. Wenn möglich immer zum selber Platz gehen. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen und es geht nicht anders. gewöhnen Sie den Welpen daran, nachts in einer geschlossenen Hunde box zu schlafen. wenn er muss, wird er sich bemerkbar machen, weil er seinen Schlafplatz nicht verschmutzen will. Damit Ihr Welpe sich später einmal auf Ihr Signal hin erinnert, können Sie das Lösen jedes Mal mit einem Wort unterstützen. Mit der Zeit wird er dieses Signal mit der Handlung verknüpfen. Das ist besonders vor einer längeren Autofahrt praktisch, denn mit diesem Signal können Sie dann Ihren Hund animieren, vorab sein Geschäft zu erledigen. Was tun, wenn ein Malheur passiert? Was soll man nun aber tun, wenn der Welpe doch einmal auf den wertvollen Teppich uriniert hat? Nichts! Würden Sie nun mit Ihrem Welpen schimpfen oder ihn sogar körperlich bestrafen, kann Ihr Welpe diese Strafe nicht mehr mit der von ihm vor längerer Zeit durchgeführten Handlung verknüpfen. Denn Lob und auch Strafe müssen immer unmittelbar mit der Handlung in Verbindung stehen. Würden Sie ihn in diesem Fall bestrafen, besteht die Gefahr, dass Ihr Welpe entweder eine ganz andere Handlung mit Ihrer Strafe verknüpft oder aber Ihnen gegenüber unsicher wird, da Sie für ihn vollkommen willkürlich böse werden. Wischen Sie das Malheur einfach weg und passen Sie danach besser auf. Denn bei der Erziehung zur Stubenreinheit ist eben nicht nur der Welpe, sondern auch Herrchen oder Frauchen ganz besonders gefragt – dann klappt es auch ganz rasch! Ja, das ist so, ob Sie es glauben oder nicht. Hundeerziehung besteht mehr aus Menschenerziehung als aus der tatsächlichen Erziehung des Hundes. Der Hund lernt schnell, aber Menschenerziehung ist viel schwieriger. Kann Ihnen jeder vernünftige Hundetrainer bestätigen. (Vielleicht haben deshalb einige Leute lieber Katzen oder einen Hamster.) Es gib ein sehr interessantes Buch »Das andere Ende der Leine« von Patricia McConnell. »Das andere Ende der Leine« bedeutet natürlich das Ende, an dem der Mensch hängt, nicht der Hund. das Ende der Leine, an dem der Mensch hängt.  Patricia McConnell ist eine sehr erfahrene Hundetrainerin und Tierverhaltenstherapeutin, wenn man von dem ausgeht, was sie schreibt. Sie sieht sich selbst manchmal auch noch als Problem für ihre Hunde, und dass, nachdem sie weit über 30 Jahre erfolgreich Problemhunde therapiert hat, oder deren Problembesitzer, wie man’s nimmt. Die meisten Hunde werden nur zum Problem, weil ihre Besitzer ein Problem haben, sie richtig zu erziehen, sich richtig mit ihnen zu verständigen. Ich spreche hier von gutwilligen Leuten und eigenen Erfahrungen, nicht Menschen, die ihren Hund mit Absicht quälen, weil sie Spaß daran haben. Mit diesen Menschen möchte ich nicht zu tun haben. Dass beispielsweise ein völlig harmloser Hund, der ein treues und zuverlässiges Familienmitglied ist und alles tun würde, was seine Besitzer von ihm verlangen, eingeschläfert werden muss, nur weil seine Besitzer ihn durch falsche Ratschläge dazu erzogen haben, zu beißen und aggressiv zu sein. Wirklich traurig ist so etwas. Da kann man nur den Kopf schütteln. Patricia McConnell beschreibt etliche solcher Fälle, aber oftmals kommen Besitzer auch noch rechtzeitig zu ihr, und sie kann ihnen helfen, so dass sowohl Mensch als auch Hund zum Schluss glücklich sind. Patricia McConnell hat herausgefunden, dass die meisten Probleme aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten zwischen Menschen und Hunden entstehen, weil eben beide unterschiedliche Sprachen sprechen.  Hunde sind mittlerweile, aufgrund des langen Zusammenlebens mit Menschen, sehr gut darin, Menschen zu interpretieren, deshalb klappt es einigermaßen mit der Verständigung, wenn nichts dazwischenkommt, aber Menschen sind leider völlige Idioten, was die Hundesprache betrifft, und provozieren dadurch viele unnütze Probleme. In einfachen Worten ausgedrückt: Menschen sind Primaten (Wir stammen vom Affen ab) und verhalten uns dementsprechend. Hunde sind Kaniden und stammen vom Wolf ab, und ihre Sprache ist dementsprechend völlig anders. An einem Beispiel wird das sehr deutlich: Primaten, also wir Menschen und auch unsere Verwandten, die Affen, umarmen uns sehr gern, aus allen möglichen Gründen. Haben Sie schon einmal einen Hund einen anderen umarmen gesehen? Sehr unwahrscheinlich. Hunde tun so etwas nicht. Dennoch glauben viele Menschen, dass sie ihrem Hund umarmen sollen. Der Hund fühlt sich dadurch aber eher angegriffen, bedroht oder unterdrückt. Seine Reaktion dürfte also nicht sehr positiv ausfallen, und dann behauptet der Mensch, der Hund wäre böse. Dabei hat der Mensch durch sein falsches Verhalten den Hund erst dazu gebracht, sich so zu verhalten. Also muss der Mensch zu einem besseren Verhalten seinem Hund gegenüber erzogen werden. Natürlich gibt es eine Menge Hunde, die, nett sind, dieses unangemessene Verhalten eines Menschen über sich ergehen lassen und einfach abwarten, bis es endlich aufhört. Aber da können wir nur froh sein, dass die meisten Hunde so geduldig und tolerant sind mit unseren Primaten Angewohnheiten sonst gäbe es nämlich noch viel mehr Probleme. Die meisten Menschen tätscheln ihren Hund am Kopf, obwohl das für einen Hund furchtbar ist, beugen sich zu ihm herunter, so dass er zu ihnen kommt kann, obwohl das für den Hund ein Signal ist, stehenzubleiben und sich auf keinen Fall zu nähern, sprechen Sie mit leiser Stimme, wenn sie ihrem Hund einen Befehl erteilen, nicht mit lauter das bedeutet für den Hund, dass der Mensch keinen hohen Rang hat, wenn er mit so lauter Stimme sprechen muss, und man diesem Menschen also nicht gehorchen muss – die Liste könnte noch eine Weile weitergehen. Patricia McConnell empfiehlt übrigens: Sprechen Sie am besten überhaupt nicht mit Ihrem Hund, denn der Hund reagiert viel besser auf Sichtzeichen als auf Worte (die er ohnehin nicht versteht). Für unseren Hund ist das, was wir zu ihm sagen, nur »Primatengeplapper« und hat keine inhaltliche Bedeutung.   Aber es ist nun einmal so, dass Ihr Hund Sie viel besser versteht, wenn Sie sich mit eindeutigen Zeichen statt mit Worten mit ihm verständigen. Ein Hund lernt ein Handzeichen für einen Befehl tausendmal schneller als ein Wort. Also machen Sie es doch sich und Ihrem Hund einfach, verzichten Sie auf die »Primatensprache« und lernen Sie »Hündisch«. Dann wird Ihr Hund auf einen Fingerzeig von Ihnen jeden Befehl ausführen, und Ihre Umwelt wird erstaunt sein. Und Sie und Ihr Hund sind glücklich.

Die meisten Hunde haben ein Problem, weil ihre Besitzer ein Problem haben.

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